
Weinbergsrundfahrt 2010
am Samstag, den 28.08.2010
Los geht es um 16.00 Uhr beim Weingut Georg Windisch in der Schulstraße. Bei einem guten Tropfen fahren wir durch unsere schönen Weinberge. Danach kehren wir ein zum gemütlichen Beisammensein im Weingut / Straußwirtschaft Peter Roßbach.
Karten erhalten Sie ab sofort bei der 1. Vorsitzenden, Sigrid Niemann, Ortegastraße 13 (Telefon 8018) oder in der Straußwirtschaft Roßbach, Außerhalb 29
Anmeldung bis zum 21. August
PREISE: Erwachsene 18,- € (Rundfahrt, Brezel, Spießbraten mit Bratkartoffeln),
Kinder (6 -12 Jahre) 8,- € (Rundfahrt, Brezel, Bratwurst mit Beilage)
Den Erlös aus der Weinbergsrundfahrt wird die FWG dem Projekt „Frei Fahrt für Michelle“ spenden. Dabei geht es darum, für die in Mommenheim wohnende Michelle ein behindertengerechtes Auto zu finanzieren. Michelle ist zwölf Jahre alt und leidet an Spinaler Muskelatrophie.
Artikel in der Allgemeinen Zeitung vom 12.6.2010: "Freie Fahrt für Michelle"

Brückenschlag über den Zornheimer Graben
„Es war einmal ein Brett“, so fängt die Geschichte zur neuen Brücke über den Zornheimer Graben an. Dieses Brett lag in Höhe des Vogelschutzbereichs über dem kleinen Bachlauf und wurde von Hundebesitzern und anderen Spaziergängern als Steg genutzt. Nur war dieses Brett, so unscheinbar es auch gewesen sein mag, ein Dorn im Auge der Unteren Wasserbehörde. Wieso? „Weil sich das Brett bei Hochwasser hätte lösen und die bachabwärts liegende Röhre hätte verstellen können“, weiß Leander Knußmann zu berichten. „Und dann war da noch die Verkehrssicherungspflicht“, erinnert sich die ehemalige Ortsbürgermeisterin Sigrid Niemann, zu deren Amtszeit das Brett entfernt wurde.
Seit dem vergangenen Wochenende können Spaziergänger, mit und ohne Hund, den Zornheimer Graben an gewohnter Stelle jedoch wieder trockenen Fußes und Pfoten überqueren, denn nun gibt es eine Brücke (genannt Brickelche).
Diese Brücke aus gut 500 Kilo Stahl wurde von einer Bürgerinitiative um Norbert Schäfer auf den Weg gebracht. Geplant und gebaut hat sie Metallbaumeister Leander Knußmann, der alleine über 40 Stunden Arbeit in den kleinen Koloss investiert hat. Die Statikberechnungen hat die Planungsgruppe Rheinhessen übernommen.
„Wir danken dem Landkreis, der unser Projekt mit knapp 2900 Euro über die Ehrenamtsförderung unterstützt hat, der Unteren Wasserbehörde für das zügige Genehmigungsverfahren, der Firma GFA aus Heidesheim fürs Bereitstellen der Werkzeuge und der Firma Schott für den Transport der Brücke “, sagt Norbert Schäfer sich den Schweiß von der Stirn wischend und zufrieden auf die nun platzierte Brücke schauend.
Die stählerne Brücke selbst hat zwei Laufstege: einen, der mit Riffelblech belegt ist, damit Hunde ihn nutzen können, und einen, bei dem man über Gitterrost schreitet. So kann bei Regen, das Wasser schneller ablaufen. Auf beiden Seiten der Brücke gibt es Geländer, ebenfalls eine Neuerung im Vergleich zum alten Brett.
Dass die Brücke überhaupt von der Ruländerstraße an den Zornheimer Graben gelangte, erforderte einigen Aufwand. Mit einem Kran-LKW der Firma Schott wurde die Brücke in Millimeter-Arbeit auf den LKW auf und wieder abgeladen. Norbert Schäfer und Leander Knußmann sorgten dann für die Arretierung.
Kahlschlag und Dunkelheit
Wie viele von Ihnen sicherlich schon festgestellt haben, würden in der Ortegastraße Bäume entfernt. Dies hatte der Gemeinderat beschlossen, weil die Wurzeln der Bäume den Belag des Bürgersteigs hochgehoben haben. Allerdings hat der Rat auch beschlossen, dass eine Ersatzbepflanzung vorgenommen wird. Dies ist nicht geschehen. Warum? – Die Antwort überraschte die Gemeinderäte. Beim Entfernen der Bäume zeigte sich nämlich, dass ca 60 Zentimeter und der Bordsteindecke zwei Kabel verlegt wurden. Die Bäume wurden also damals mit den Wurzeln auf die Kabel gesetzt, und das obwohl es eigens für Leitungen einen gepflasterten Streifen am Straßenrand gibt. Der Gemeinderat lässt jetzt prüfen, ob die damaligen planer und/oder das ausführende Unternehmen in Regress genommen werden kann.
Auch nicht wie beschlossen und geplant wurde die Beleuchtung am „Wasgau“-Kreisel umgesetzt. Beschlusslage ist, dass hohe Lampenarme, die in den Straßenbereich reinragen mit intensiveren, gelblichen Licht gesetzt werden sollen. Stattdessen wurden die Lampen nur höher gesetzt. Es ist ärgerlich, dass diese Maßnahme nun, da der Nebel zu ständigen Begleiter geworden ist, noch immer nicht im Sinne der Gemeinde abgeschlossen ist.